inszenierung 2007/2008

Sei im Pool mein Krokodil

eine Komödie in drei Akten von Bernd Spehling

Wenn sich der Vorhang öffnet, sollten Sie nicht vorschnell mit einer Machoverherrlichung rechnen.

Auch wenn unser tragischer Held dieser ebenso lustigen wie turbulenten Komödie zumindest zu Beginn noch eine solche verkörpert, für ihn endet
diese Geschichte anders! Und so darf sich das Publikum sowohl auf die Platzierung seiner markigen Lebensweisheiten, als auch auf die lustigen Spätfolgen des Macho-Daseins freuen.

Denn diese beginnen, nachdem seiner bislang als bessere Haushaltshilfe genutzten und sichtlich ausgebrannten Frau Stella inzwischen sogar ärztlich dringende Erholung verordnet wird. Man(n) begibt sich deshalb also nach vierzehn Ehejahren schnell auf einen ersten gemeinsamen Urlaub in das
All-Inklusive-Hotel „Blue Sirenis". – Und der bekommt Stella besser, als
Viktor recht ist! Ja, ihre beachtliche Verwandlung inmitten schicker Boutiquen und Kosmetikstudios erregt hier auch die Aufmerksamkeit des letzten
Urlaubers.

Und schon bald gesellen sich im „Blue Sirenis" ein Pärchen „in froher Erwartung", ein gehandicapter Playboy und ein dagegen unter Frauen bislang eher leidender Fitness-Urlauber dazu. Und es werden immer mehr! Zu Viktors Entsetzen werden schließlich auch noch Werbestrategen ausgerechnet auf „seine" Stella aufmerksam.

In dieser temporeichen sowie humorig spritzigen Urlaubskomödie mischen
sich Lachen mit Mitleid. Freuen Sie sich also auch auf Viktors Zusammen-
treffen mit der überzeugten Feministin Frauke und eine lustige Urlaubs-
katastrophe, die schon morgen den nächsten Macho unter uns treffen kann …

                   
Frauke und Henning                                              Leander und Stella
Ärger beim Fitnessprogramm                               Intime Geständnisse


      

Stella und Victor                                Gracia und Henning
Fesselnde Spiele                                Möchtegernmacho trifft Model



Stella, Victor und Gracia
Drei sind Eine zuviel

Pressestimmen

Quelle: Ruhr Nachrichten, Mittwoch 09. Mai 2007, Nr.107, 19. Woche