inszenierung herbst 2009

Wilma Wolle's Weihnachtsladen

ein Märchen für Kinder in zwei Akten von Ulrich G. Engelmann.

Regie: Marcus Dorweiler

 

Altersempfehlung: Grundsätzlich für Menschen ab 5 Jahren und für alle Kinder deren Eltern, die sich die gute, alte Zeit zurück wünschen…

WWW kennt heute jedes Kind. Doch diesmal verbirgt sich dahinter keine Internetseite sondern ein altmodischer Spielzeugladen: Wilma Wolle’s Weihnachtsladen. Hier gibt es keine PC-Spiele oder Nintendos. Der gute alte Kuschelbär wünscht sich neben vielen anderen Spielzeugen endlich wieder auf dem Wunschzettel eines Kindes zu stehen.

Doch in Wilma Wolle’s Weihnachtsladen ist der vorweihnachtliche Friede arg gestört. Herr Grässlich, der neue Hausbesitzer und Schleimi sein Sekretär wollen aus dem verträumten altmodischen Spielzeugladen eine lukrative Spielhalle machen. Dazu wird der liebenswürdigen Wilma Wolle, wegen 13 Goldeuro Mietrückstand gekündigt. Sie hat nur bis Heilig Abend Zeit ihre Mietrückstände auszugleichen. Das aber kann sie nur, wenn sie die Spielzeuge verkauft.

Die Spielzeuge, das sind der Nussknacker Knackebacke, der gerne Nüsse knackt und dann selber isst; die reizende Tanzpuppe Belinda, die sich wegen ihres altmodischen Outfits schämt; der kuschelige Bär Brummel, der es nicht mag, wenn man ihm in den Bauch drückt, damit er brummt und der Trommler Ringo Tamtam mit dem irren Sound. Es finden sich auch tatsächlich Kinder, die von dem Spielzeug so begeistert sind, dass sie es sich, wenn auch spät, vom Christkind wünschen.

Grässlich und Schleimi sind davon überhaupt nicht begeistert, da sie doch gar kein Interesse daran haben, dass Wilma Wolle ihre Mietrückstände zahlen kann. Deswegen sabotieren die beiden unsympathischen Gestalten in der Nacht die Spielzeuge. Sie sind sich sicher, dass das Spielzeug so unverkäuflich sein muss. Zunächst scheinen sie Recht zu behalten…

Pressestimmen

Quelle: Ruhr Nachrichten vom 23.11.2009

von Antje Pflips

Ein glückliches Ende für Silke (Lisa Lange), Bernie (Leif Harlinghausen) und Mama Mia (Conny Kiefer). (Foto RN)
Irgendetwas passt dem schleimigen Schleimi nicht. (Foto RN)
Gespannt verfolgte das Publikum die Aufführung im voll besetzten Leohaus. (Foto RN, Flips)
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